Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2011

Drei von vier Deutschen sind online
Starker Zuwachs bei den über 60-Jährigen 

Frankfurt / Mainz, 1. Juli 2011

Die Internetverbreitung in Deutschland erreicht eine neue Rekordmarke: Mit 51,7 Millionen Internetnutzern wurde erstmals die 50 Millionen-Marke durchbrochen. Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 73,3 Prozent (2010: 69,4 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr kamen 2,7 Millionen neue Onliner hinzu. Der Zuwachs geht vor allem auf die über 60-Jährigen zurück: 34,5 Prozent der über 60-Jährigen sind inzwischen online, was einer Steigerungsrate von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch nähern sich die Anteile weiblicher und männlicher Internetnutzer immer mehr an: 68,5 Prozent der Frauen (+ 8 Prozent) und 78,3 Prozent der Männer (+ 4 Prozent) nutzen das Internet.

Dies sind die Kernergebnisse der bundesweit repräsentativen ARD/ZDF-Onlinestudie 2011, die im Frühjahr 2011 zum 15. Mal erhoben wurde. Die ARD/ZDF-Onlinestudien werden seit 1997 jährlich durchgeführt. 1997 war die ARD-Onlinestudie die erste Repräsentativuntersuchung zum damals noch „neuen Medium“ Internet in Europa. 6,5 Prozent der Deutschen waren 1997 online. Wie keine andere Internetstudie weist die ARD/ZDF-Onlinestudie mit nunmehr 15 Erhebungen eine Forschungskontinuität auf, wodurch die Meilensteine der Internetentwicklung präzise abgebildet werden: vom Kommunikations- und Informationsnetz mit wenigen hoch gebildeten Nutzern 1997 über die ersten Gehversuche im Web 2.0 bis hin zu den Massenphänomenen Communities und Multimedia.

Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2011 werden Anfang/Mitte August in der Fachzeitschrift “Media Perspektiven” (MP 7-8/2011) veröffentlicht und sind dann auch unter www.ard-zdf-onlinestudie.de abrufbar.

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