Trends und Traditionen

Weltoffen aus Tradition. Die norddeutschen Städte waren einerseits schon immer offen für neue Einflüsse aus aller Welt. Andererseits hegten und pflegten die Stadtbewohner auch lange gewachsene Traditionen.

Stand-up-Paddeln – das neue Nordic Walking

Eigentlich ziemlich verrückt, dass der Trend erst in letzter Zeit so richtig in unseren Breiten angekommen ist. Spreewaldkahnfahrer, polynesische Fischer und Hawaiis Surflehrer bewegen sich schon seit vielen Jahrhunderten so. Aufrecht auf dem Surfbrett über die Binnen- und Außenalster in Hamburg oder auf Seen zu paddeln, hat schon was für sich.

Aloha he!

Shanty-Chöre sind ein typisches traditionelles Kulturgut aus dem Norden. Ihr ursprünglicher Zweck bestand darin, die harte Arbeit der maritimen Gewerke ein bisschen erträglicher zu machen. Heutzutage sind die Shanty-Chöre im norddeutschen Raum als touristische Attraktion kaum mehr wegzudenken. Aus Tradition wurde ein touristischer Trend.

Wenn Trend und Tradition verschwimmen

Es gibt Orte, die sind Trend und Tradition zugleich. In Hamburg ist das zum Beispiel der Elbstrand. Ob bei Feinkost auf der Terrasse vom Le Canard oder mit Picknick am Strand – Entspannung stellt sich hier von ganz alleine ein: durch das Gefühl von Weite, Freiheit und Weltoffenheit. Ob irgendetwas Trend oder Tradition ist, wird spätestens hier ganz egal.

Tee, Trend und Tradition

Trends werden zu Traditionen und alte Traditionen werden wieder zu Trends. Das beste Beispiel dafür ist der aktuelle Tee-Trend. Tee, so pfeifen es die Spatzen von den Dächern, ist der neue Latte Macchiato – und sogar auch in Kapseln erhältlich. Wer hätte das vor Kurzem noch gedacht?

Mit Trends und Traditionen kann das ganz schnell gehen. Wer nichts verpassen will, der hört am besten Radio und erfährt direkt, was aktuell in ist.