NDR 2: Wir sind die Freeses

Wer das Leben zu ernst nimmt, der macht sich lächerlich.

Nachdem die NDR 2 Comedy-Serie „Frühstück bei Stefanie“ in der Region Kultstatus erreicht hat, dreht sich beim Nachfolgeformat „Wir sind die Freeses“ alles ums Thema Familie. Autor Andreas Altenburg, selbst dreifacher Vater, unterhält die Hörer viermal täglich mit sympathisch-überzeichneten Charakteren, herrlichen Szenen aus Wunder und Wahnsinn des Familienalltags und dem ebenso feinen wie trockenen Humor, der die Menschen im Norden auszeichnet.

„Wir sind die Freeses“ ist eine klassische Familien-Comedy mit einer Länge von etwa zweieinhalb Minuten, die seit dem 1. September 2014 immer montags bis freitags läuft. Am Wochenende gibt es Wiederholungen. Die Freeses, das sind die alleinerziehende Bianca mit Sohn „Svenni“, Mutter Rosi und der Untermieter Siggi. Ihnen folgen die Hörer im Alltag. Andreas Altenburg, der allen vieren seine Stimme gibt, spielt auf der Meta-Ebene sich selbst als Regisseur vor Ort. Bei den „Freeses“ geht es um die überzeichnete Darstellung der Absurdität alltäglicher Dinge und Gewohnheiten – und darum, dass es eigentlich ganz normal ist, nicht ganz normal zu sein.

Erfolgsformat: Wer zitiert wird, hat gewonnen.

Der Zielgruppe gefällt’s. Im Vergleich zu „Frühstück bei Stefanie“ ist das Publikum etwas jünger, was die Macher auch auf den Familienfokus zurückführen. Call-ins und Trackings zeigen eine hohe und weiter wachsende Bekanntheit und Beliebtheit. Auch die Medien berichten gern und positiv.

Weitere Indikatoren für den Erfolg: Auf dem Facebook-Profil des Formats und bei Twitter ist viel los. Auffallend viele Kinder identifizieren sich mit der Figur „Svenni“ und schicken täglich Nachrichten auf sein Handy, das real existiert. Und: Kultsätze aus der Serie sind vermehrt im öffentlichen Raum aufzuschnappen. Zum Beispiel wenn jemand in der U-Bahn sagt: „Leg doch mal dein Handy weg“. Oder wenn im Steakhaus der Satz fällt: „Können wir nicht einmal wie eine ganz normale Familie sein?“ Dann ist das Gelächter groß und der Beweis erbracht: Das Format trifft den klugen, trockenen Humor der Zielgruppe. Kein Wunder, spiegelt es doch das Lebensgefühl wider, für das NDR 2 stehen will: „Wer das Leben zu ernst nimmt, der macht sich lächerlich.“

Das kann nur Radio: Bilder im Kopf der Hörer malen.

Die Beliebtheit des Formats „Wir sind die Freeses“ beweist nicht nur, dass NDR 2 seine Hörer genau kennt und weiß, wie sie ticken. Es zeigt auch auf ganz wunderbare Art und Weise, zu welchen kreativen Höhenflügen Radio in der Lage ist. Radio versorgt die Menschen nicht nur verlässlich mit Informationen und Musik. Radio erzählt Geschichten, malt Bilder im Kopf der Hörer. Radio schafft Nähe und stärkt die Identifikation mit einer Stadt, einer Region, mit einem Lebensgefühl.

Die Geschichten der „Freeses“ sind so genial, weil sie nah an der Lebenswelt der Menschen im Norden sind. Und besonders schräg, oft auch in der Wahl der Sprache und Bilder besonders gewagt. So stellt NDR 2 bereits morgens um 7.17 Uhr die Welt im Norden kurz mal eben auf den Kopf – und die Hörer gleich mit. Tut übrigens beiden gut!