Hoch hinaus in der Hauptstadt

Nachts im Dschungel – von Partytigern und Tanzbären

Das Berliner Nachtleben gehört neben Klassikern wie Bier-unter-der-Dusche oder eine-Woche-ohne-Internet zu den Dingen, die man in seinem Leben erlebt haben muss. Doch wie auch bei den voran genannten Abenteuern kann bei unsachgemäßger Vorbereitung (wasserdichte Lautsprecher zum feucht-fröhlichen Mitsingen oder vorheriges Auswendiglernen der Radio-Sendepläne) eine Menge schief gehen. Dem möchten wir natürlich vorbeugen, damit eure Nächte in der Hauptstadt in unvergesslicher Ekstase –  statt grässlich an der Erkstraße – enden.

Ein paar Tipps fürs Nachtleben?

Die Vielfalt des Berliner Nachtlebens kann man nicht so einfach in eine Top-Ten-Liste pressen. Das wäre falsch, weil es erheblichen Streuverlust bedeuten würde. Und von Streuverlust halten wir Radiovermarkter bekanntlich wenig. Das Nachtleben Berlins ist in ständiger Bewegung. Das gilt sowohl für Underground-Clubs als auch quasi-illegale Parties in leerstehenden Häusern.

Grundsätzlich Wissenswertes

Das Wochenende
Busy-busy gilt für Berliner auch am Wochenende. Bloß keine Sekunde vom gemeinsamen Zeitverschwenden verpassen. Usus: Sonntagnachmittag nachausgiebigen Brunch ins Berghain.

Überblick verschaffen
Der Berliner weiß: Gesamtüberblick ist eine Illusion. Was um 18 Uhr gilt, ist um zwei Uhr morgens längst überholt. Flexibel und mobil zu bleiben, ist in dieser Stadt einfach und in den meisten Fällen zahlt es sich aus, spontan zu sein.

Feste Bestandteile
Unbedingt einplanen, dass niemand einen Plan hat. Im All-black-Outfit kommt man fast überall rein. Ganz wichtig: immer nett zum Barkeeper bleiben.

Der Mittag danach
Clever: Wer nicht schläft, kann auch nicht mit Kater aufwachen. Alle anderen bekommen auch am Sonntag ihr Konterbier im Späti oder füllen den Elektrolyte-Vorrat mit diversen kulinarischen Kopfschmerzmitteln in der schillernden Brunchrestaurant-Kultur wieder auf.

Radio und Nachtleben
Klar, dass auch die Radiosender in Berlin sehr gute Drähte in die Feierszene haben.  Seit 17 Jahren veranstaltet radioeins  „Die schöne Party“ in der Kalkscheune in Berlin-Mitte. Legendär war auch der Fritzclub, der zuerst im ColumbiaFritz und dann am Postbahnhof massenhaft feierwütige Radiohörer anlocken konnte. Mittlerweile ist die Partyszene auch am Schlesischen Tor zu finden. Hier hat Fritz das  Studio Fräulein Fritz etabliert, mit direkter Aussicht auf die Baumhaus-Bar und genau über dem Musik & Frieden. Zudem lädt Fritz bereits seit 2013 zu den FritzTramkonzerten ein. In einer Straßenbahn spielen illustre Acts wie Clueso, die Orsons, Prinz Pi, Mc Fitti oder Sido auf, während die Tram durch die Berliner Nacht rauscht. Sehr beliebt auch weiterhin das Fritz Kneipenquiz. Ob in Berlin oder Brandenburg, in herrlich schönem Kneipenambiente wird hier das Wissen der Hörer getestet.
In der Radioshow ENERGY Friday Nights setzen  Greg und Tattoo Krause die Hörer auf die wichtigsten Gästelisten der Stadt. Die beiden gibt’s zum Start ins Wochenende immer ab 18 Uhr ganz nach dem Motto: „ihr wollt hin – ihr geht hin“. Ob freitags zum Mädelsabend im Adagio oder samstags im legendären SODA Club in der Kulturbrauerei. Das Warm-up für die Partynacht gibt’s vorher im Radio beim ENERGY Mastermix mit den besten DJs der Welt. Immer freitags und samstags ab 22 Uhr. Und für alle, die auf Live Musik stehen, holen die  ENERGY LIVE SESSIONS die Superstars nach Berlin.

Das Ambiente
Hier liegt Berlin ganz weit vorne. Die Vielfalt der Locations kennt wirklich keine Grenzen: Gefeiert wird auf fast versunkenen Schiffswracks,  in der S-Bahn, auf Flößen, in ehemaligen Bunkern, Tresorräumen, Konsulaten, Kraftwerken oder CIA-Stationen. Parties gibt es genug – man muss sie nur finden und die Codes kennen. Weser, Ecke Elbe ein Haus das mal gestrichen werden müsste, 2. Hinterhof, rechter Kellereingang auf den Knopf mit dem Smiley dreimal klingeln oder folgende Nummer anrufen: ... Ach nee, die dürfen wir ja nicht verraten – das Radio einzuschalten, wäre aber schon mal ein Anfang!