"Audio spielte schon immer eine wichtige Rolle für Opel in der Mediaplanung."

Christian Löer, Direktor Marketing Opel Deutschland, im Gespräch mit der ARD-Werbung SALES & SERVICES

Kaum eine andere Branche steht vor solch einem starken Veränderungsdruck wie die Automobilindustrie – Stichwort alternative Antriebsarten, Treibstoffverbrauch oder CO2. Wie positioniert sich Opel in diesem Markt?

Im Rahmen unseres am 9. November vorgestellten Zukunftsplans “Pace!” haben wir auch auf diesem Feld konkrete Ziele und Pläne. Dank dem vollem Zugriff auf die Technologien der Groupe PSA wird Opel/Vauxhall bei den CO2-Emisionen europaweit eine Führungsrolle einnehmen. Bis 2024 werden alle europäischen Pkw-Baureihen elektrifiziert sein – entweder mit reinem Batterieantrieb oder als Plug-in-Hybride neben dem Angebot hocheffizienter Verbrennungsmotoren. Bereits 2020 wird Opel/Vauxhall vier elektrifizierte Modellreihen auf dem Markt haben, dazu zählen der Grandland X PHEV sowie die nächste Corsa-Generation mit einer rein batteriegetriebenen Variante. Dazu kommen weitere verbrauchssenkende Innovationen, wie intelligente LED-Lichtsysteme und Reifen mit niedrigen Reibwerten.

 

Mit „Umparken im Kopf“ hat die OPEL eine aufsehenerregende Markenkampagne gefahren, die auch im Radio erfolgreich gearbeitet hat. Nun erweitern Sie Ihren Kampagnenradius mit Podcast-Werbung gezielt auf Audio-Online. Was sind die Beweggründe?

Wir beobachten die Erweiterung klassischer Werbemedien in den digitalen Bereich mit großem Interesse. Radio ist mit seinen großen Reichweiten und seiner zeitlichen und regionalen Aussteuerung für uns in der Tat ein wesentlicher Baustein der Kampagnenplanung und bleibt es auch zukünftig. Hier werden wir weiter auf die Durchsetzungskraft der Deutschland-Kombi setzen, mit der wir kaufkräftige Zielgruppen mit hohem Haushaltsnettoeinkommen erreichen. Die neuen Perspektiven, die sich ergänzend mit den Podcasts ergeben, habe uns dazu bewogen, mit der Marke Viertausendhertz.de ganz konkret die Möglichkeiten eines Podcasts auszuprobieren.


Was hat Sie bewogen auf Viertausendhertz.de zu werben?

Nach unseren Analysen gibt es für die Podcast-Marke eine ganze Reihe von Gründen, die sie als Vermarktungsweg auch für große werbungtreibende Unternehmen profilieren. Das journalistische Angebot von 4000hz verfügt über interessante Themen-Channels, die in Ihrer Gesamtheit ein inhaltliches Spektrum abdecken, das unseren Erfordernissen aus einer mitten im rasanten technischen Wandel begriffenen Industrie sehr entgegen kommt. Die Nutzer decken sich in weiten Teilen mit unserer eher urbanen, jüngeren Zielgruppe, sind Neuem aufgeschlossen, mobil und individuell. Das passt und trifft den Nerv unserer Kampagne.

 

Wo konkret sehen Sie das wesentliche Potential von Podcasts in der Mediastrategie bei Opel – flankieren Podcasts einen Change-Prozess, indem sie auf das Image einzahlen oder arbeiten sie für Opel eher in einer Abverkaufsstrategie?

Das Potential von Podcasts wird oftmals zu Unrecht unterbewertet. Produktionen werden aufwändiger und die Akzeptanz in der Bevölkerung wachsen. Der Hype, den es schon vor vielen Jahren gab, wird wohl nun endlich in einem relativen Massenmarkt ankommen. Sicherlich spielt es dabei eine entscheidende Rolle, seine Marke in einem relevanten und attraktiven Umfeld positiv darzustellen. Audio spielte schon immer eine wichtige Rolle für Opel in der Mediaplanung. Dabei stehen nicht nur die Erreichung unserer Zielgruppen oder die Effizienz des Mediums im Fokus, sondern auch die aktivierende Funktion zwischen Marke und potentiellem Kunden.